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Wie Google Timelapse den Klimawandel sichtbar macht

Wie Google Timelapse den Klimawandel sichtbar macht

Schon seit 2013 bietet Google die Möglichkeit, mit Google Earth Timelapse die Welt im Zeitraffer zu betrachten – ein Gemeinschaftsprojekt mit der NASA, dem Time-Magazine sowie dem US-Kartographie-Institut USGS.

Erst kürzlich hat Google seinem Dienst ein größeres Update verpasst, welches nicht nur die Qualität der Bilder deutlich verbesserte, sondern man kann nun bis ins Jahr 1984 „zurückgehen“ und unseren Planeten aus der Vogelperspektive betrachten.

Am meisten haben mich die Gletscher interessiert und Island bietet hier nicht nur für die spannende Klimawandel-Dokumentation Chasing Ice eine eindrucksvolle Basis, sondern auch für die Bilder von Google Timelapse. Die Bilder sind gleichzeitig faszinierend und erschreckend und am Beispiel der bekannten Jökulsárlón Gletscherlagune wird dies besonders deutlich. In der unten angefügten Animation sieht man die rasanten Veränderungen von 1984 bis 2016.

Ich war im Jahr 2010 das erste mal auf Island und habe damals auch die Gletscherlagune besucht. Selbst über einen vergleichsweise kurzen Zeitraum von nur sechs Jahren sind deutliche Veränderungen sichtbar: Die Abbruchkante des Gletschers zieht sich immer weiter zurück und der See vergrößert sich rasant. Derzeit ist er mit 248 Metern der tiefste See Islands und seine Fläche beträgt ca. 18 km².

Google Timelapse am Beispiel der Jökulsárlón Gletscherlagune in Island:


Link zur Google Timelapse (im neuen Fenster)

Hier noch eine Auswahl an eigenen Fotos der Gletscherlagune:

Jökulsarlon Gletscherlagune in Island
Winter, 2014
Jökulsarlon Gletscherlagune in Island
Winter, 2014
Jökulsarlon Gletscherlagune in Island
Sommer, 2013
Jökulsarlon Gletscherlagune in Island
Sommer, 2013
Jökulsarlon Gletscherlagune in Island
Winter. 2015

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  1. Hallo Jan!

    Schon sehr erschreckend, wenn man sich über die Entwicklung der letzten 30 Jahre so seine Gedanken macht.

    Ich bin gespannt, wie sich Island innerhalb von ziemlich genau einem Jahr verändert hat. Nächste Woche geht es für mich mit der Fähre nach Seyðisfjörður.

    Grüße, Torsten …

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